Regulatorik, verständlich erklärt.
Fundierte Analysen zu EU AI Act, ISO 42001, DORA, MaRisk/BAIT und der KI-Governance in APAC — geschrieben für Compliance-Verantwortliche, nicht für die Suchmaschine. Jeder Fakt ist an der echten Verordnung belegt.
ESG, Lieferkette, Sanktionen: Was nach Omnibus I im Herbst 2026 wirklich gilt
2026 hat die EU die Nachhaltigkeitsberichterstattung verkleinert, die Lieferkettenrichtlinie um Jahre verschoben — und im selben Jahr die Exportkontrolle deutlich verschärft. Dieser Beitrag ordnet die drei Bewegungen zusammen ein: die neuen CSRD-Schwellen aus der Richtlinie (EU) 2026/470, warum die doppelte Wesentlichkeit nicht gestrichen, sondern zum Filter befördert wurde, was die Deckelung für Zulieferer wirklich abdeckt (und was ausdrücklich nicht), wie es um das LkSG steht — und welche Frist im Sanktionsrecht dieses Jahr am kürzesten ist.
RessourcenDer 2. August 2026 und Ihr 40-Personen-Betrieb: Was der EU AI Act von KMU wirklich verlangt
Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten des Artikels 50. Für kleine und mittlere Unternehmen ist die eigentliche Nachricht aber eine andere: Die aufwendigen Hochrisiko-Pflichten treffen Sie in aller Regel nicht — zwei Pflichten gelten dafür schon seit dem 2. Februar 2025. Dieser Beitrag trennt Betreiber- von Anbieterpflichten, rechnet die KMU-Sonderregel beim Bußgeld (Artikel 99 Absatz 6) durch und endet mit einer Tabelle, die Sie heute Nachmittag ausfüllen können.
RessourcenDer Zeitplan des EU AI Act: Was ab wann gilt
Die Verordnung (EU) 2024/1689 gilt gestaffelt: Verbotene Praktiken seit Februar 2025, GPAI-Pflichten und Sanktionen seit August 2025, umfassende Transparenzpflichten seit August 2026. Die anspruchsvollsten Hochrisiko-Pflichten wurden durch die „Digital-Omnibus“-Änderung von 2026 verschoben — auf Dezember 2027 für eigenständige Anhang-III-Systeme. Dieser Überblick ordnet die Fristen und Bußgeldrahmen für regulierte Teams ein.
RessourcenDORA und KI im Finanzsektor: IKT-Drittparteirisiko für Modellanbieter
Der Digital Operational Resilience Act (Verordnung (EU) 2022/2554) gilt seit dem 17. Januar 2025 unmittelbar und macht KI- und LLM-Anbieter zu regulierten IKT-Drittdienstleistern. Compliance-Verantwortliche in Banken und Versicherungen müssen Register, Verträge, Ausstiegsstrategien und Konzentrationsrisiken entsprechend steuern.
RessourcenKI-Governance in APAC: Singapurs PDPA und die Erwartungen der MAS
Singapur reguliert KI über ein abgestuftes Modell: das verbindliche Datenschutzgesetz PDPA als Fundament, freiwillige Governance-Rahmenwerke der PDPC/IMDA und sektorspezifische Erwartungen der MAS für den Finanzsektor. Dieser Beitrag ordnet die Instrumente ein und zeigt, was regulierte APAC-Teams operativ nachweisen müssen.
RessourcenISO/IEC 42001 und der EU AI Act: Wie ein KI-Managementsystem Ihre Compliance trägt
ISO/IEC 42001:2023 liefert ein zertifizierbares KI-Managementsystem, das viele Pflichten des EU AI Act organisatorisch abbildet – ersetzt aber nicht die rechtliche Konformitätsvermutung, die nur harmonisierte Normen begründen.
RessourcenMaRisk, BAIT und KI: Auslagerung und Modell-Governance im deutschen Bankwesen
MaRisk und BAIT sind die BaFin-Rundschreiben, die Risikomanagement und IT in deutschen Banken prägen. Sie regeln KI nicht namentlich, steuern ihren Einsatz aber über Auslagerungs- und IT-Governance-Anforderungen – zunehmend im Zusammenspiel mit DORA.
RessourcenDas NIST AI RMF als Brücke zum EU AI Act
Das NIST AI Risk Management Framework ist eine freiwillige, nicht zertifizierende US-Leitlinie. Seine vier Funktionen liefern eine praktische Struktur, um Risikomanagement, Tests und Dokumentation aufzubauen, die auch Pflichten des EU AI Act stützen.
RessourcenAus der Verordnung ein laufendes System machen.
30 Minuten, zugeschnitten auf Ihre Frameworks und Integrationen. Sie gehen mit einem konkreten Plan – nicht mit einer Verkaufsschleife.